Rechtsbegriff

Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben begründet, weshalb die bewerbende Person auf die konkrete Stelle passt. Es ergänzt den Lebenslauf um das, was aus einer Datenliste nicht hervorgeht.

Rechtsgrundlage:

Rechtsstand: Juli 2026

Es ist kein Rechtsdokument, aber der Teil des Dossiers mit dem grössten Einfluss auf die Einladung zum Gespräch. Wirksam ist es, wenn es auf die ausgeschriebene Stelle Bezug nimmt statt allgemein zu bleiben.

Heikle Punkte — Lücken im Lebenslauf, ein Stellenwechsel nach kurzer Zeit, eine Kündigung — werden besser kurz und sachlich erklärt als verschwiegen. Sie fallen ohnehin auf.

Angaben zu Religion, Zivilstand, Gesundheit und Familienplanung gehören nicht hinein. Fragen dazu im Bewerbungsgespräch sind unzulässig, soweit sie für die Stelle nicht relevant sind.

Worauf es ankommt: Der häufigste Fehler ist das austauschbare Schreiben: Wer den Firmennamen ersetzen kann, ohne dass es auffällt, hat nichts gesagt.

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© LexWerk.ch Stand: 29.07.2026

LexWerk ist ein Schriftendienst (Werkvertrag), keine Anwaltskanzlei im Sinne des BGFA.