Ratgeber
Verständliche Antworten zu Fristen, Rechten und Vorgehen im Schweizer Recht — mit passenden Werken zur Selbstverwendung oder als vorbereitete Grundlage für Ihren Anwalt.
Informiert lesen. Strukturiert handeln.
Die Ratgeber helfen bei der Einordnung. Für den konkreten Fall erstellt LexWerk die passende Rechtsschrift oder das passende Rechtsdokument und bereitet die wesentlichen Informationen so auf, dass Sie selbst handeln bzw. einreichen können oder Ihr Anwalt gezielt weiterarbeiten kann.
Arbeit & Kündigung
Thema im Überblick ›
Arbeitszeugnis: verschlüsselte Formulierungen erkennen
Was «bemühte sich» und «zu unserer Zufriedenheit» wirklich bedeuten — und wie Sie eine Korrektur durchsetzen. Anspruch, Fristen, Vorgehen.
Kündigung anfechten: Fristen und Vorgehen im Arbeitsrecht
Kündigung anfechten: Wann ist sie missbräuchlich, bis wann läuft die Einsprachefrist und welche Entschädigung ist möglich? Verständlich erklärt.
Lohnfortzahlung bei Krankheit: wie lange und wie viel
Drei Wochen im ersten Dienstjahr, danach nach Berner, Zürcher oder Basler Skala. Wann eine Taggeldversicherung an die Stelle tritt.
Missbräuchliche Kündigung: Einsprache innert der Kündigungsfrist
Bis zu sechs Monatslöhne Entschädigung — aber nur, wenn Sie vor Ablauf der Kündigungsfrist schriftlich Einsprache erheben. Die Fristenkette im Detail.
Überstunden und Überzeit: der Unterschied, der zählt
Überstunden richten sich nach dem Vertrag, Überzeit nach dem Arbeitsgesetz. Warum die Unterscheidung über Ihren Zuschlag entscheidet.
Bewerbung: Lebenslauf & Motivationsschreiben
Thema im Überblick ›
Arbeitszeugnis lesen: was Personalverantwortliche sehen
Bevor Sie sich bewerben, sollten Sie wissen, was in Ihrem Zeugnis steht. Wie Sie es einordnen und wie Sie Lücken im Dossier erklären.
Bewerbungsdossier: CV und Motivationsschreiben
Bewerbung in der Schweiz: Was gehört ins Dossier, wie ist ein CV aufgebaut und was macht ein gutes Motivationsschreiben aus? Praxisnah erklärt.
Wohnen & Miete
Thema im Überblick ›
Anfangsmietzins anfechten: 30 Tage nach Einzug
Ist die neue Miete deutlich höher als beim Vormieter, können Sie sie anfechten — innert 30 Tagen nach Übernahme. Voraussetzungen und Vorgehen.
Kündigung der Mietwohnung anfechten: 30 Tage
Eine Kündigung anfechten Sie innert 30 Tagen bei der Schlichtungsbehörde. Wann sie missbräuchlich ist, was das amtliche Formular verlangt und was die Frist auslöst.
Mietkaution zurückfordern: so kommen Sie an Ihr Depot
Das Depot gehört Ihnen. Wann die Bank ohne Zustimmung auszahlen muss, was die Jahresfrist bedeutet und wie Sie Abzüge abwehren.
Mietkündigung anfechten und Erstreckung verlangen
Wohnung gekündigt? So fechten Sie eine missbräuchliche Kündigung innert 30 Tagen bei der Schlichtungsbehörde an oder verlangen eine Erstreckung.
Mangel in der Mietwohnung: melden und Mietzins hinterlegen
Mängel schriftlich melden, Frist setzen — und erst dann hinterlegen. Wie die Hinterlegung korrekt läuft und welcher Fehler das Mietverhältnis kostet.
Erstreckung des Mietverhältnisses verlangen
Die Erstreckung verschafft Ihnen mehr Zeit für den Auszug — bis vier Jahre bei Wohnräumen. Frist, Härtefallkriterien und was Sie belegen müssen.
Mietzinssenkung verlangen, wenn der Referenzzinssatz sinkt
Sinkt der Referenzzinssatz, haben Sie Anspruch auf Senkung. Wie Sie rechnen, welche Gegenposten anrechenbar sind und welchen Termin Sie einhalten müssen.
Nebenkostenabrechnung prüfen und beanstanden
Nur vereinbarte Nebenkosten dürfen verrechnet werden. Wie Sie die Abrechnung prüfen, Belegeinsicht verlangen und rechtzeitig beanstanden.
Stockwerkeigentum, Bau & Baumängel
Thema im Überblick ›
Einsprache gegen ein Baugesuch
Die Einsprachefrist gegen ein Baugesuch ist kantonal geregelt und läuft ab Publikation, nicht ab Kenntnisnahme. Wer einspracheberechtigt ist und was hineingehört.
Stockwerkeigentum: Reglement, Beschlüsse, Anfechtung
Wie Beschlüsse in der Eigentümerversammlung zustande kommen, welche Mehrheiten gelten und wie die Anfechtung innert Monatsfrist funktioniert.
Nachbarschaft & Alltagskonflikte
Thema im Überblick ›Kauf, Reparatur & Dienstleistung
Thema im Überblick ›
Inkassoforderung bestreiten: was Sie schulden und was nicht
Inkassobüros verlangen oft Gebühren, für die es keine Grundlage gibt. Wie Sie bestreiten, was Verzugszins deckt und wann Rechtsvorschlag nötig ist.
Mängelrüge beim Kauf: sofort rügen, sonst genehmigt
Wer einen Mangel nicht sofort rügt, verliert seine Rechte. Was «sofort» heisst, wie lange die Gewährleistung dauert und was bei versteckten Mängeln gilt.
Mängelrüge und Gewährleistung beim Kauf
Ware mangelhaft? Wie schnell Sie rügen müssen, welche Ansprüche Sie haben und wie lange die Gewährleistung läuft — nach Schweizer Kaufrecht erklärt.
Vertrag, Abo oder Versicherung kündigen
Thema im Überblick ›
Konsumkredit und Leasing: Widerruf innert vierzehn Tagen
Ein Konsumkreditvertrag kann innert vierzehn Tagen schriftlich widerrufen werden. Die Frist gilt auch für Leasingverträge — und beginnt mit der Vertragskopie.
Abo oder Vertrag kündigen: Frist, Form, Nachweis
Die meisten Kündigungen scheitern am Nachweis, nicht an der Frist. Was Sie beachten müssen und wie Sie stillschweigende Verlängerung verhindern.
Private Verträge & Vollmachten
Thema im Überblick ›
Bürgschaft mitunterzeichnen: was Sie wirklich eingehen
Wer bürgt, haftet mit dem eigenen Vermögen. Welche Form nötig ist, wann die Zustimmung des Ehegatten fehlt — und was die Solidarbürgschaft ändert.
Bürgschaft: Form, Risiken, Ausstieg
Bürgschaft braucht strenge Form — sonst ist sie nichtig. Welche Arten es gibt, welches Risiko besteht und wie man wieder herauskommt.
Privates Darlehen: absichern, bevor es Streit gibt
Geld unter Bekannten ist schnell geliehen und schwer zurückgefordert. Was in den Vertrag gehört, wann Zins geschuldet ist und wie die Kündigung läuft.
Vollmacht richtig erteilen und widerrufen
Eine zu weit gefasste Vollmacht ist gefährlich, eine zu enge nutzlos. Was hineingehört, wann Beurkundung nötig ist und wie der Widerruf sicher wirkt.
Auto, Verkehr & Führerausweis
Thema im Überblick ›
Occasion kaufen: Vertrag, Mängel und Gewährleistung
Occasionsauto kaufen oder verkaufen: Was gehört in den Vertrag, was bedeutet wie besichtigt und welche Rechte haben Sie bei Mängeln? Erklärt.
Führerausweisentzug: Kaskade und Stellungnahme
Leicht, mittelschwer, schwer — und bei Wiederholung steigt die Mindestdauer. Warum die Stellungnahme vor der Verfügung der wichtigste Schritt ist.
Occasionsauto: Mängel und Haftungsausschluss
Der Ausschluss "gekauft wie gesehen" gilt nicht immer. Wann die Verkäuferschaft trotzdem haftet und was in einen guten Kaufvertrag gehört.
Betreibung & Inkasso gegen mich
Thema im Überblick ›
Betreibungsferien und Rechtsstillstand
In den Betreibungsferien und beim Rechtsstillstand dürfen keine Betreibungshandlungen vorgenommen werden. Was das für Ihre Fristen bedeutet.
Existenzminimum bei der Lohnpfändung
Bei der Lohnpfändung bleibt das betreibungsrechtliche Existenzminimum geschützt. Wie es berechnet wird und warum Belege entscheidend sind.
Rechtsvorschlag: Wirkung, Frist und Folgen
Der Rechtsvorschlag stoppt die Betreibung innert 10 Tagen. Was er bewirkt, was danach passiert und welche Fehler die Wirkung gefährden.
Ungerechtfertigte Betreibung im Register
Auch eine unbegründete Betreibung erscheint fünf Jahre im Register. Welche Wege das Gesetz vorsieht, damit sie Dritten nicht mehr bekanntgegeben wird.
Zahlungsbefehl erhalten: Was jetzt zählt
Ein Zahlungsbefehl ist kein Urteil. Innert 10 Tagen entscheidet sich, ob die Betreibung weitergeht. Welche Optionen bestehen und was passiert, wenn nichts geschieht.
Steuern, Bussen & Behördengesuche
Thema im Überblick ›
Welche Beweismittel bei einer Einsprache zählen
Belege entscheiden über den Ausgang einer Einsprache. Welche Unterlagen zählen, wie sie aufbereitet werden und was regelmässig fehlt.
Der Antrag in der Einsprache: worauf es ankommt
Der Antrag bestimmt, worüber die Behörde entscheidet. Welche Anforderungen gelten und woran unklare Anträge scheitern.
Einsprache bei Steuern und Bussen: der Überblick
Wann und wie man sich gegen eine Steuerveranlagung oder eine Busse wehrt. Einstieg mit Verweisen auf die Detailartikel je Verfahren.
Die häufigsten Fehler bei der Einsprache
Falsche Stelle, fehlender Antrag, keine Belege, Frist verpasst: Die typischen Fehler bei Einsprachen und wie sie sich vermeiden lassen.
Einsprachefristen: Übersicht nach Verfahren
Steuern, Sozialversicherung, Bussen: Welche Frist gilt wo? Übersicht der Einsprachefristen mit Rechtsgrundlage und was bei Fristablauf passiert.
Was eine Einsprache enthalten muss
Antrag, Begründung, Beweismittel, Unterschrift: Welche Bestandteile eine Einsprache braucht und woran formelle Mängel scheitern.
Was eine Einsprache kostet und welche Risiken bestehen
Einspracheverfahren sind oft kostenlos, spätere Instanzen nicht. Wo Kosten entstehen und wann eine Verschlechterung droht.
Frist verpasst: Was jetzt noch möglich ist
Nach Fristablauf wird die Verfügung rechtskräftig. Welche Ausnahmen es gibt: Wiedererwägung, Revision und Fristwiederherstellung.
Einsprache: selber schreiben, Anwalt oder Fixpreis?
Ehrlicher Vergleich der drei Wege bei einer Einsprache: selber machen, Anwaltsmandat oder Rechtsschrift zum Fixpreis.
Einsprache gegen die Steuerveranlagung
30 Tage ab Zustellung: Wie eine Einsprache gegen die Steuerveranlagung abläuft, was sie enthalten muss und welche Fehler häufig sind.
Namensänderung: Voraussetzungen und Verfahren
Achtenswerte Gründe sind Voraussetzung. Welche Gründe anerkannt werden, wer zuständig ist und wie das Verfahren abläuft.
Steuerabzüge verstehen: die Systematik
Warum Abzüge kantonal verschieden sind, welche Arten es gibt und woran sie in der Praxis scheitern — meist nicht am Recht, sondern am Beleg.
Steuerdomizil: Wo Sie steuerpflichtig sind
Nicht die Schriftenhinterlegung entscheidet, sondern der Lebensmittelpunkt. Was bei Umzug, Wochenaufenthalt und Wegzug gilt — und was bei Doppelbesteuerung hilft.
Fristen rund um die Steuererklärung
Einreichefrist, Fristerstreckung, Mahnung und Ermessensveranlagung: Welche Fristen rund um die Steuererklärung gelten und was bei Versäumnis passiert.
Pensionskasse & Säule 3a
Thema im Überblick ›Aufenthalt, Einbürgerung & Migrationsamt
Thema im Überblick ›Trennung, Scheidung, Kinder & Unterhalt
Thema im Überblick ›
Eheschutz: die Regelung für das Getrenntleben
Das Eheschutzgericht regelt Wohnung, Unterhalt und Kinderbelange während der Trennung — schnell, im summarischen Verfahren.
Trennung und Scheidung: der Ablauf
Trennung, Eheschutz, Scheidung auf gemeinsames Begehren oder einseitig: Welcher Weg wann offensteht und welche Fristen gelten.
Unterhalt: wie er berechnet wird
Kinder- und Ehegattenunterhalt: Wie die Berechnung funktioniert, was Betreuungsunterhalt ist und wann eine Anpassung möglich ist.
Kindesunterhalt berechnen: Bar- und Betreuungsunterhalt
Barunterhalt deckt die direkten Kosten, Betreuungsunterhalt die Lebenshaltung des betreuenden Elternteils. Wie die zweistufige Methode funktioniert.
Scheidungskonvention: was hineingehört
Güterrecht, Vorsorgeausgleich, Unterhalt, Kinderbelange — was die Konvention regeln muss, damit das Gericht sie genehmigt.
Trennungsvereinbarung: Regeln ohne Gericht
Eine schriftliche Trennungsvereinbarung schafft Klarheit, ohne Verfahren. Wo ihre Grenzen liegen und wann Sie zum Gericht müssen.
Unterhalt abändern: wenn sich die Verhältnisse ändern
Stellenverlust, neues Kind, Pensionierung: Wann ein Unterhaltsbeitrag angepasst werden kann — und warum Zuwarten teuer ist.
Die Vaterschaftsvermutung anfechten
Die Anfechtung der Vaterschaftsvermutung ist innert eines Jahres ab Kenntnis der Umstände möglich, absolut innert fünf Jahren seit der Geburt.
Vorsorge, Testament & Konkubinat
Thema im Überblick ›
Erbvertrag oder Testament: was bindet
Das Testament kann jederzeit widerrufen werden, der Erbvertrag nicht. Welche Form gilt und wann der Erbvertrag das richtige Mittel ist.
Konkubinat: So sichern sich unverheiratete Paare ab
Unverheiratet zusammenleben: Warum Konkubinatspaare nicht erben, was ein Konkubinatsvertrag regelt und wie Sie sich rechtlich absichern. Erklärt.
Konkubinat: was ohne Vertrag fehlt
Konkubinatspaare erben nicht, sind nicht vertretungsberechtigt und haben keinen Unterhaltsanspruch. Was ein Vertrag regeln muss — und was er nicht kann.
Vorsorgeauftrag: erstellen, hinterlegen, validieren lassen
Er wirkt nicht automatisch: Die KESB muss ihn validieren. Welche Form zwingend ist, was hineingehört und wie er im Ernstfall gefunden wird.
Erbschaft & Nachlass
Thema im Überblick ›
Erbfall: Fristen und Reihenfolge
Ausschlagung drei Monate, Herabsetzung ein Jahr: Welche Fristen im Erbfall laufen und in welcher Reihenfolge vorzugehen ist.
Erbschaft ausschlagen: drei Monate, dann haften Sie
Wer eine überschuldete Erbschaft nicht rechtzeitig ausschlägt, haftet mit dem eigenen Vermögen. Frist, Ablauf und die Alternative öffentliches Inventar.
Erbteilung: vom Erbgang zum Teilungsvertrag
Die Erbengemeinschaft entscheidet einstimmig — das ist der Kern fast aller Blockaden. Wie die Teilung abläuft und was der Teilungsvertrag regeln muss.
Pflichtteil im Erbrecht: was seit 2023 gilt
Die Revision 2023 hat die Pflichtteile gesenkt und den Elternpflichtteil abgeschafft. Was das für Ihre Nachlassplanung bedeutet.
Willensvollstrecker: Aufgaben, Grenzen, Absetzung
Der Willensvollstrecker verwaltet den Nachlass und bereitet die Teilung vor — mit weitgehenden Befugnissen. Was er darf, was nicht und wie Erben sich wehren.
Strafanzeige, Strafbefehl & Opferrechte
Thema im Überblick ›
Berufung im Strafverfahren: die Anmeldung innert zehn Tagen
Nach der Urteilseröffnung bleiben zehn Tage, um die Berufung anzumelden. Wer diesen ersten Schritt verpasst, verliert das Rechtsmittel — trotz späterer Begründung.
Die Berufungserklärung im Strafverfahren
Nach Zustellung des begründeten Urteils bleiben zwanzig Tage für die Berufungserklärung. Sie legt fest, welche Urteilspunkte angefochten werden.
Busse und Strafbefehl: Einsprache erheben
Gegen einen Strafbefehl kann Einsprache erhoben werden. Welche Frist gilt, was danach passiert und welche Risiken die Einsprache mit sich bringt.
Strafanzeige und Rechte als geschädigte Person
Anzeige erstatten, sich als Privatklägerschaft konstituieren, Zivilforderung geltend machen — und wann die Opferhilfe zuständig ist.
Datenschutz & Online-Ruf
Thema im Überblick ›Gerichts- & Schlichtungsverfahren
Thema im Überblick ›
Berufung im summarischen Verfahren: nur zehn Tage
Im summarischen Verfahren beträgt die Berufungsfrist zehn statt dreissig Tage — und die Gerichtsferien gelten nicht. Welche Entscheide betroffen sind.
Beschwerde ans Bundesgericht: Frist und Voraussetzungen
Die Beschwerde ans Bundesgericht läuft 30 Tage ab Eröffnung des vollständigen Entscheids und ist nicht erstreckbar. Streitwertgrenzen und Prüfungsumfang im Überblick.
Beschwerde im Zivilprozess: wann sie statt der Berufung greift
Die Beschwerde nach Art. 319 ZPO greift dort, wo die Berufung ausgeschlossen ist. Fristen von dreissig oder zehn Tagen — und der eingeschränkte Prüfungsumfang.
Sich selbst vertreten vor Gericht
Im Zivilprozess besteht kein Anwaltszwang. Wo Selbstvertretung funktioniert, wo sie an Grenzen stösst und wann zwingend eine Verteidigung nötig ist.
Revision eines rechtskräftigen Zivilurteils
Die Revision durchbricht die Rechtskraft — bei neuen Tatsachen oder einer Straftat. Frist von neunzig Tagen ab Entdeckung, absolut zehn Jahre.
Die Schlichtungsbehörde in Mietsachen: Ablauf
Kostenlos, ohne Anwaltszwang, paritätisch besetzt. Was Sie einreichen müssen, wie die Verhandlung abläuft und was die Klagebewilligung bedeutet.
Forderungen einziehen
Thema im Überblick ›
Arrest prosequieren: zehn Tage bis zur Betreibung
Nach dem Arrestvollzug bleiben zehn Tage, um Betreibung einzuleiten oder Klage zu erheben. Ohne Prosequierung fällt der Arrest dahin.
Arrest: Einsprache gegen den Arrestbefehl
Gegen einen Arrestbefehl kann innert zehn Tagen ab Kenntnis Einsprache erhoben werden. Sie hemmt den Vollzug nicht — was das praktisch bedeutet.
Betreibung: alle Fristen auf einen Blick
Welche Fristen gelten in der Betreibung? Rechtsvorschlag 10 Tage, Fortsetzungsbegehren ab 20 Tagen, Verwirkung nach einem Jahr. Übersicht mit Rechtsgrundlagen.
Betreibung in der Schweiz: der Überblick
Wie eine Betreibung abläuft — vom Betreibungsbegehren über den Zahlungsbefehl bis zur Rechtsöffnung. Einstieg mit Verweisen auf die Detailartikel.
Selber betreiben, Anwalt oder LexWerk?
Ehrlicher Vergleich der drei Wege bei einer Forderung: selber betreiben, Anwaltsmandat oder Dokument zum Fixpreis. Mit Kosten, Aufwand und Risiko.
Betreibungsamt: Welches ist zuständig?
Zuständig ist grundsätzlich das Amt am Wohnsitz oder Sitz der betriebenen Person. Welche Sonderfälle es gibt und was bei einem Umzug gilt.
Was muss ein Betreibungsbegehren enthalten?
Welche Angaben ein Betreibungsbegehren zwingend braucht: Parteien, Forderungsbetrag, Zins und Forderungsgrund — und worauf es dabei ankommt.
Die häufigsten Fehler im Betreibungsbegehren
Falsches Amt, unklarer Forderungsgrund, ungenaue Parteibezeichnung: Fehler im Betreibungsbegehren rächen sich spätestens bei der Rechtsöffnung.
Mahnung oder direkt betreiben?
Eine Mahnung ist rechtlich nicht zwingend, aber meist der günstigere Weg. Wann sich die direkte Betreibung lohnt und was die Mahnung bewirkt.
Verwertungsbegehren beim Grundstück: die Fristen in der Pfändung
Bei Grundstücken kann die Verwertung frühestens sechs Monate und muss spätestens zwei Jahre nach der Pfändung verlangt werden. Was bei Versäumnis passiert.
Verzugszins in der Schweiz richtig berechnen
Verzugszins beträgt ohne abweichende Vereinbarung 5 Prozent pro Jahr (Art. 104 OR). Wann Verzug eintritt, ab welchem Tag gerechnet wird und was oft falsch läuft.
Schuldner in Konkurs oder Nachlassverfahren
Thema im Überblick ›
Forderung im Konkurs anmelden: der Schuldenruf
Nach der Publikation des Schuldenrufs bleibt ein Monat, um Forderungen im Konkurs anzumelden. Was verspätete Eingaben kosten und welche Belege nötig sind.
Kollokationsplan und Kollokationsklage
Wer mit Zulassung oder Rang seiner Forderung im Konkurs nicht einverstanden ist, muss innert zwanzig Tagen klagen. Sonst wird der Kollokationsplan verbindlich.
Der Verlustschein und seine 20-jährige Wirkung
Ein Verlustschein bescheinigt eine ungedeckte Forderung, gilt als Schuldanerkennung und verjährt erst nach 20 Jahren. Was das für beide Seiten bedeutet.
Forderung oder Betreibung gegen unseren Betrieb
Thema im Überblick ›
Was kostet eine Betreibung?
Betreibungskosten sind nach Forderungshöhe gestaffelt und werden vom Gläubiger vorgeschossen. Wer sie am Ende trägt und welche Kosten dazukommen.
Rechtsöffnung: provisorisch oder definitiv?
Welche Rechtsöffnung passt zu Ihrem Titel? Definitiv bei Urteil oder Verfügung, provisorisch bei Schuldanerkennung. Entscheidungshilfe mit Folgen und Fristen.
Geschäftsverträge & Vereinbarungen
Thema im Überblick ›
Freelancer beauftragen: die Falle Scheinselbständigkeit
Nicht der Vertrag entscheidet, sondern die AHV-Ausgleichskasse. Welche Kriterien zählen und was eine Umqualifizierung kostet.
Gerichtsstand und anwendbares Recht im Vertrag
Eine Gerichtsstandsklausel spart im Streitfall viel Geld — gilt aber nicht überall. Was zulässig ist und wo zwingende Gerichtsstände vorgehen.
Konventionalstrafe: Höhe, Wirkung, Herabsetzung
Sie wird ohne Schadensnachweis fällig — das macht sie stark. Wann sie neben der Erfüllung verlangt werden kann und wann das Gericht sie kürzt.
NDA: worauf es in der Praxis ankommt
Ein NDA ist schnell unterschrieben und schwer durchgesetzt. Was hineingehört, wie lange es wirken soll und weshalb die Konventionalstrafe entscheidet.
Verjährung von Schadenersatz aus unerlaubter Handlung
Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren drei Jahre ab Kenntnis von Schaden und Ersatzpflichtigem, absolut nach zehn Jahren — bei Personenschäden nach zwanzig.
Streit aus Auftrag, Werk & Lieferung
Thema im Überblick ›
Bauhandwerkerpfandrecht: die Viermonatsfrist
Vier Monate ab Vollendung der Arbeiten — danach ist der Anspruch verwirkt. Wie das Pfandrecht funktioniert und was Subunternehmer wissen müssen.
Werkvertrag oder Auftrag: der Unterschied entscheidet
Beim Werkvertrag wird ein Erfolg geschuldet, beim Auftrag nur sorgfältiges Tätigwerden. Was das für Gewährleistung, Kündigung und Honorar bedeutet.
Immobilien vermieten
Thema im Überblick ›
Geschäftsräume kündigen: sechs Monate und der richtige Termin
Für Geschäftsräume gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von sechs Monaten auf einen ortsüblichen Termin. Was Vertrag, Form und Anfechtung dabei bedeuten.
Kündigung wegen Zahlungsverzug: die 30-Tage-Mahnung
Bei Zahlungsrückstand droht die Kündigung mit 30 Tagen Frist. Was die Mahnung enthalten muss, wie Sie die Kündigung noch abwenden und warum keine Erstreckung möglich ist.
Untermiete: was erlaubt ist und was nicht
Untervermieten ist erlaubt — mit Zustimmung. Wann die Vermieterschaft ablehnen darf, was ein missbräuchlicher Untermietzins ist und welcher Fehler die Kündigung auslöst.
Mitarbeitende & HR
Thema im Überblick ›
Arbeitsvertrag in der Schweiz: Was gehört rein?
Arbeitsvertrag Schweiz: Probezeit, Kündigungsfristen, Lohn, Ferien und Überstunden. Was ist zwingend, was frei vereinbar? Verständlich erklärt.
Fristlose Kündigung: wann sie hält und wann nicht
Ein wichtiger Grund muss so schwer wiegen, dass die Fortsetzung unzumutbar ist — und sofort geltend gemacht werden. Folgen bei ungerechtfertigter Entlassung.
Konkurrenzverbot: wann es Sie wirklich bindet
Schriftform, Einblick in Kundschaft oder Fabrikationsgeheimnisse, klare Grenzen — fehlt eines davon, greift das Verbot nicht.
Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag
Sieben Tage in der Probezeit, danach ein bis drei Monate nach Dienstjahren. Was abweichend vereinbart werden darf und wann die Frist zu laufen beginnt.
Bewerbungsverfahren im KMU: Ablauf, zulässige Fragen, Umgang mit Unterlagen
Welche Fragen im Vorstellungsgespräch erlaubt sind, wie lange Bewerbungsunterlagen aufbewahrt werden dürfen und warum eine Absage keine Begründung braucht.
Sperrfristen: Kündigung bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft
Während der Sperrfrist ist eine Kündigung nichtig. Wie lange sie dauert, wann sie nicht gilt und was passiert, wenn Sie nach der Kündigung krank werden.
Stellenbeschreibung im KMU: wozu sie dient und was hineingehört
Zweck, Aufgaben, Kompetenzen, Stellvertretung: Aufbau einer Funktionsbeschreibung — und warum sie ohne Verweisklausel im Vertrag wenig bewirkt.
Stelleninserat: was rechtlich hineingehört und was nicht
Geschlechtsneutrale Ausschreibung, zulässige Anforderungen, Stellenmeldepflicht — was ein Stelleninserat in der Schweiz enthalten darf und was nicht.
Website, Webshop & SaaS
Thema im Überblick ›
AGB und Datenschutz für Website und Onlineshop
AGB und Datenschutzerklärung für Website und Onlineshop: Was verlangt das revidierte DSG, wie werden AGB gültig und welche Pflichtangaben gelten? Erklärt.
AGB für den Webshop: was hineingehört
AGB müssen gültig übernommen werden, sonst gelten sie nicht. Welche Klauseln nötig sind und welche Angaben das Gesetz ohnehin verlangt.
Impressum auf der Website: was Pflicht ist
Die Schweiz kennt keine allgemeine Impressumspflicht wie Deutschland — aber im elektronischen Geschäftsverkehr gelten klare Anforderungen.
Datenschutz & Auftragsbearbeitung
Thema im Überblick ›
Auskunftsbegehren: was Ihr Unternehmen liefern muss
30 Tage, kostenlos, ohne dass die anfragende Person einen Grund nennen muss. Was Sie herausgeben müssen und wann Sie einschränken dürfen.
Cookies und Tracking: die Schweiz ist nicht die EU
Die Schweiz kennt kein Opt-in-Gebot wie die EU. Was das Fernmeldegesetz verlangt, wann ein Banner nötig ist und wo die DSGVO trotzdem hineinspielt.
Daten ins Ausland: wann Sie Garantien brauchen
Hosting, Newsletter, Analyse: fast jedes Tool überträgt Daten ins Ausland. Wann das ohne Weiteres zulässig ist und wann es Standardvertragsklauseln braucht.
Datenschutzerklärung nach revDSG: was Pflicht ist
Seit dem revidierten DSG genügt eine abgeschriebene Erklärung nicht mehr. Welche Angaben zwingend sind und wer ein Bearbeitungsverzeichnis führen muss.
Datenschutzverletzung: melden oder nicht?
Nicht jeder Vorfall ist meldepflichtig. Wann der EDÖB benachrichtigt werden muss, wann die Betroffenen — und was Sie in den ersten Stunden tun sollten.
Marke, Inhalte & Geschäftsgeheimnisse
Thema im Überblick ›
Markenschutz verlängern: zehn Jahre und die Nachfrist
Der Markenschutz dauert zehn Jahre und muss verlängert werden. Der Antrag ist frühestens zwölf Monate vor Ablauf möglich, danach bleibt eine Nachfrist von sechs Monaten.
Abmahnung erhalten oder verschicken
Foto, Text oder Marke unerlaubt genutzt? Was eine Abmahnung leisten muss — und was zu tun ist, wenn man selbst eine erhält.
Behörden, Steuern & Versicherungen
Thema im Überblick ›
Einsprache, Rekurs oder Beschwerde?
Die Rechtsmittel unterscheiden sich nach Adressat und Stufe. Wann welches Mittel greift und warum die Rechtsmittelbelehrung entscheidet.
Einsprache gegen eine MWST-Verfügung
Gegen eine Verfügung der Eidgenössischen Steuerverwaltung zur Mehrwertsteuer läuft eine Einsprachefrist von dreissig Tagen. Wann die Sprungbeschwerde greift.
Wann Sie eine anfechtbare Verfügung verlangen sollten
Behörden und Versicherer teilen Ablehnungen oft formlos mit. Erst eine Verfügung eröffnet den Rechtsweg — und die kann man verlangen.
Gründung, Gesellschaft & Beteiligungen
Thema im Überblick ›
Aktionärbindungsvertrag: was er regeln muss
Er bindet nur die Unterzeichnenden, nicht die Gesellschaft. Welche Klauseln in der Praxis zählen — Vorkaufsrecht, Drag, Tag, Konventionalstrafe.
Einfache Gesellschaft: die Rechtsform, die man versehentlich gründet
Wer gemeinsam ein Ziel verfolgt, ist oft schon eine einfache Gesellschaft — mit solidarischer Haftung. Was das bedeutet und wie man es regelt.
Generalversammlung: Einberufung, Beschlüsse, Protokoll
Formfehler bei der Einberufung machen Beschlüsse anfechtbar. Was das Protokoll enthalten muss und welche Beschlüsse ein qualifiziertes Mehr brauchen.
GmbH oder AG gründen: Statuten, ABV und Protokolle
GmbH oder AG gründen: Was gehört in die Statuten, wozu dient ein Aktionärbindungsvertrag, welche Rolle spielt das GV-Protokoll? Erklärt.
GmbH oder AG: welche Rechtsform passt
Kapital, Haftung, Anonymität, Übertragbarkeit: die Unterschiede, die in der Praxis wirklich zählen — und wann ein Wechsel sinnvoll ist.
Statuten anpassen nach der Aktienrechtsrevision
Die Übergangsfrist endete am 31. Dezember 2024. Was das für nicht angepasste Statuten bedeutet und wann eine Anpassung trotzdem nötig ist.
Kapitalverlust und Überschuldung: die Pflichten des Verwaltungsrats
Bei Kapitalverlust und Überschuldung trifft den Verwaltungsrat eine unverzügliche Handlungspflicht. Ein Zuwarten von 90 Tagen ist nur bei echter Sanierungsaussicht zulässig.
Verantwortlichkeitsklage gegen Verwaltungsrat und Geschäftsführung
Ansprüche gegen Organe einer AG oder GmbH verjähren drei Jahre ab Kenntnis von Schaden und Ersatzpflichtigem, absolut zehn Jahre nach der Handlung.
LexWerk für Patientinnen und Patienten
Thema im Überblick ›
Arztrechnung prüfen: was sich mit TARDOC 2026 geändert hat
Neues Tarifsystem seit 1.1.2026: Aufbau der Rechnung, TARDOC gegenüber Ambulanten Pauschalen, typische Unstimmigkeiten und das Vorgehen bei Beanstandungen.
Einsprache und Beschwerde bei der IV
Die IV arbeitet mit Vorbescheid und Verfügung. Wo man einwendet, welche Fristen gelten und warum der Vorbescheid der wichtigere Moment ist.
Einsprache gegen Entscheide der Krankenkasse
Leistungsverweigerung, Prämienstreit, Kostengutsprache: Wie die Einsprache gegen einen Entscheid der Krankenkasse funktioniert und was zu beachten ist.
Einsprache gegen Entscheide der Unfallversicherung
Leistungseinstellung, Kausalitätsstreit, Integritätsentschädigung: Wie die Einsprache gegen einen Unfallversicherer abläuft.
IV-Verfahren: welche Akten zählen und wie Sie sie ordnen
Ablauf von Anmeldung bis Verfügung, die Rolle des RAD, warum widersprüchliche Arztberichte das häufigste Problem sind — und was Sie dagegen tun.
Krankengeschichte verlangen: Ihr Recht auf die eigenen Akten
Herausgabe, Kosten, Fristen und Berichtigung — was Praxis, Spital und Versicherung herausgeben müssen und was Sie tun, wenn nichts kommt.
Patientenverfügung: verbindlich, aber nicht grenzenlos
Die Patientenverfügung ist für das Behandlungsteam verbindlich. Wann von ihr abgewichen werden darf und was sie enthalten sollte, um zu wirken.
Einsprache in der Sozialversicherung: der Überblick
Krankenkasse, IV und Unfallversicherung: Wie das Einspracheverfahren nach ATSG abläuft. Einstieg mit Verweisen auf die Detailartikel.
Dieser Ratgeber bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall erstellen wir das passende Dokument zum Fixpreis.